Justizpalast der Superlative

Mit einem Gesamtvolumen von mehr als 300 Mio. Euro ist das Strafjustizzentrum in München aktuell die größte staatliche Baustelle in Bayern. Der Zuschlag für die elektrotechnischen Anlagen im zweistelligen Millionenbetrag ging nun an die Firma Schöffmann.

Es wird ein Gebäude der Superlative: Das Bauwerk umfasst 70.000 Kubikmeter Beton. Das wäre ausreichend für den Bau von 700 Einfamilienhäusern. Alle sieben Münchner Strafjustizbehörden wird der Neubau vereinen – das Amtsgericht, die Landgerichte München I und II, mit den jeweiligen Staatsanwaltschaften, das Oberlandesgericht und auch die Generalstaatsanwaltschaft. 54 Sitzungssäle für die Verhandlungen inklusive neuster Elektrotechnik sind geplant, darunter auch der zukünftig größte Gerichtssaal der Republik mit Platz für 200 Zuschauern. Insgesamt werden 1300 Mitarbeiter im neuen Strafjustizzentrum ihren Dienst verrichten.

(Bildnachweis: FRICK KRÜGER NUSSER PLAN2 GMBH – Simulation: archlab, Dr. Ing. Kalusche, Dresden)